meine Meinung quer durch den Garten  !!!!

 

Kirschlorbeer verbieten

Ich kann den Bericht ( Leserbrief ) nur voll zustimmen. Nicht nur die Landwirtschaft produziert Monokultur mit ihren grünen Wüsten, auch in vielen Gärten sieht es nicht viel anders aus.

Kein Wunder, dass Bienen und Hummeln immer weniger werden. Ein absoluter Graus ist Kirschlorbeer. Der müsste verboten werden. Dieses Zeug taugt für gar nichts, weder für die Vögel noch für die Insekten. Es müsste zur Auflage gemacht werden, dass nur heimische Gehölze angepflanzt werden dürfen.

Ich habe einen Schrebergarten in Deutschland. Wenn Sie meinen, dass mir das peinlich sein müsste, dann denken Sie wie die allermeisten meiner Bekannten. Es ist ein paar Jahre her, dass meine Frau mich zur Pacht einer Parzelle überredet hat. Wann immer ich in Gesellschaft davon erzählte, erntete ich eisiges Schweigen. Einer meiner Bekannten sagte in herablassendem Ton: "Du hast jetzt also so ein kleines Stück reglementierte deutsche Erde mit einer Fahne drauf?!" Ein anderer lachte nur laut, klopfte mir auf die Schulter und wandte sich ab. Von da an behielt ich es lieber für mich wie ein kleines, eingezäuntes Geheimnis.

Viel Spaß im Kleingarten

Wer nur eine Wohnung besitzt, muss nicht automatisch auf einen Garten verzichten – denn zum Glück gibt es ja Schrebergärten – kleine grüne Idyllen! Das Image vom Gartenzwergparadies trifft schon lange nicht mehr zu. Viel mehr werden Kleingärten von Familien und jungen Menschen als preisgünstiges Rückzugsgebiet aus den städtischen Betonwüsten gesehen. Schrebergärten bieten die Möglichkeit, eigenes Obst und Gemüse anzubauen oder sich einfach im Grünen mit Freunden auf eine Grillwurst zu treffen.

Ein guter Verein sollte zuerst für seine Mitglieder, besonders für die Neuen, einen Leitfaden zur Verfügung stellen. Diese sollen kurz und knackig - die wichtigsten Spielregeln benennen. Passend zur Satzung und Gartenordnung wird hier das Wesentliche beschrieben. Wer ist mein Ansprechpartner, wer ist im Verein für wen oder was zuständig.?

Wann darf man welche Dinge im Garten tun, wozu gibt es den Vorstand und was passiert alles auf einer Jahreshauptversammlung.?

Zeigen Sie als Vorstand dem neuen Pächter, dass der Verein nicht Wächter und Regelhüter ist, sondern vor allem Partner und Dienstleister, Bei Konflikten bietet es sich an, ein neutrales Vereinsmitglied, vielleicht aus dem Vorstand, um Hilfe zu bitten. 

© Hans Peter Sigmann

© Hans Peter Sigmann

Ehrenamtliche sind keine Dienstleister

Und, liebe Mitglieder und Pächter, Euer Vorstand macht alles ehrenamtlich und ist nicht ein be­zahl­ter Dienstleister! Jeder wählt den Vorstand, den er verdient. Deshalb engagiert Euch bei der Auswahl von Vorstandsmitgliedern und sucht passen­de Kandidaten, die Ihr dem Vorstand vor­schla­gen könnt. Vielleicht seid Ihr es ja auch mal selbst.

 

Ehrenamtliche sind nicht die Deppen der Nation! Sie leisten etwas für das Gemeinwohl! Wie ist es möglich, kostengünstig zu gärtnern und unsere Freizeit in einer ökologisch intakten Umwelt zu verbringen? Das verdanken wir den Frauen und Männern, die in den Vorständen ihre Zeit für das Wohl des Kleingartenwesens einbringen. Deshalb seid stolz, wenn Ihr zu diesen Personen gehört!

Jeder verdient Respekt

Die Entscheidung für ein Ehrenamt fällt nicht immer leicht. Häufig wird die Sorge geäußert, zu wenig Zeit dafür zu haben, es nicht mit Beruf und Familie vereinbaren zu können. Manche be­fürch­ten, in ver­härteten Strukturen kein Gehör zu finden oder nicht die erforderliche Qualifikation mitzubringen.

 

Die Gründe muss man ernst nehmen. Jeder muss für sich selbst beurteilen, kann oder will ich die erforderliche Zeit aufbringen? Vorstandsarbeit muss man sich zutrauen. Für alles Weitere gibt es Schulungen. Kaum jemand bringt genug Erfah­rung mit, dass alle Aufgaben im Vorstand gleich mit Amtsantritt erledigt werden können. Wer sich zur Wahl stellt, der verdient dann aber unser aller Respekt. Jemanden zu wählen, um ihn dann zu kritisieren, ist nicht die Lösung. Wer ein Ehrenamt übernimmt, verdient Unterstützung. 

Ältere Vorstandsmitglieder müssen aber akzeptieren, dass Veränderungen normal sind. „Ich suche einen Nachfolger, der in meinem Sinne meine Arbeit fortführt“, das wird es kaum geben. Wichtig ist es, loszulassen, die Neueinsteiger Erfahrungen sammeln zu lassen. Wer hier bremst, verhindert eine Weiterentwicklung im Verein. Junge – oder besser gesagt Neue – in den Vorstand aufzunehmen, gelingt am besten, wenn auch im Vorstand Platz ist für neue Ideen.

Neue Vorstandsmitglieder lassen sich auch leichter finden, wenn Aufgaben klar verteilt sind.Jeder möchte, dass er im Team gebraucht wird.  Alle gestalten und entscheiden mit, fühlen sich an Entscheidungen aber auch gebunden

© Hans Peter Sigmann

Neuer Counter ;-)

davor waren schon 160 Gäste hier!

Wir auf facebook

jetzt folgen :-)